Willkommen ist, denen auch wir willkommen sind!

Man ist geneigt, von einer Völkerwanderung zu sprechen, wenn wir uns erinnern, wer in den vergangenen Monaten den Weg nach Europa auf sich genommen hat. Von den zunächst mit Transparenten empfangenen Menschen in einer Willkommenskultur ist inzwischen ein fader Geschmack geblieben und die Frage stellt sich, wen wir alle willkommen geheißen haben?

Vielleicht haben die Deutschen die Willkommenskultur auch so exessiv ausgelebt, weil das Stigma des II. Weltkrieges damit endlich abgeschüttelt werden konnte. Es kamen nach 1945 mehrmals Menschen in dieses Land, um hier eine Lebensperspektive zu erlangen.

Mit den Wirtschaftswunderjahren kamen die Gastarbeiter. Es kamen Menschen aus dem südlichen Europa und es kamen Menschen aus der Türkei. Die meisten integrierten sich in unser Wertesystem und unsere Gesellschaft. Heute sind sie oft nur durch den Klang ihrer Nachnamen von den deutschen unterscheidbar.

Die Integration der türkischen Zuwanderer gestaltete sich bereits etwas problematischer. Zumeist in Großstädten lebend, versuchten sie ihre angestammte Kultur in der Fremde weiter zu leben, blieben oft für sich und unter ihresgleichen. Manche integrierten sich auch, passten sich dem Land, das ihnen Arbeit und eine Zukunft gab, an.

In den 1980ger Jahren erfolgte die Zuwanderung von Russland-Deutschen, Menschen, die eine deutsche Abstammung nachweisen konnten, wurden unter der Kanzlerschaft von Helmut Kohl die Grenzen nach Deutschland geöffnet. Sie kamen nicht, weil sie sich in ein Land sehnten, dass ihre Vorfahren vor hunderten von Jahren verließen, um in Russland ihr Glück zu machen, sie kamen, um im für sie reichen Deutschland ein besseres Leben zu erlangen. Wie schnell sie sich mit den Hürden unserer Bürokratie auskannten, damit sie Unterstützungen und Zuschüsse zu ergattern, das ist bekannt. Dennoch kann man im Nachhinein von einer relativ gelungenen Integration sprechen.

Doch die Menschen, die im Sog der zufluchtsuchenden Syrer in dieses Land gelangten, machten Deutschland innerhalb von Monaten zu einem anderen Land und seine Bevölkerung unsicher und voll von Skepsis.

Wir fragen uns spätestens seit den Vorfällen in der Sylvesternacht in Köln sowie vielen anderen Städten, wer diese Menschen sind, die uns Frauen dazu bringen nicht ohne Pfefferspray abends auf die Straße zu gehen, die uns in Hallenbädern mit den Augen ausziehen, die uns angrapschen, die mit einer nicht gekannten Aggressivität vor allem Frauen belästigen und nicht einmal davor zurückschrecken, wenn eine Frau in Begleitung eines deutschen Mannes ist?

Inzwischen wird uns erklärt, dass diese jungen Männer zumeist aus den Maghrebstaaten, Afghanistan und anderer arabischen Ländern kommen, die sich vielfach als Syrer ausgegeben, oftmals illegal eingereist sind, von den Einwanderungsbehörden nicht erfasst sind und ein anderes Frauenbild besitzen als wir es hier in Europa haben. Integration sei wichtig, ebenso wie Sprachkurse. Man sagt uns, dass die deutsche Wirtschaft dringend nach Facharbeitern und Handwerkern sucht und dies eine Option für dieses Land sei.

Damit möchte ich mich nicht abspeisen lassen! Und ich bestehe darauf:

dass eine Frau weiterhin in einem Minirock oder Shorts oder Leggings die Straßen entlang gehen kann, ohne von einem männlichen Wesen belästigt zu werden!

dass eine Frau in diesem Lande wieder ohne Angst in einem Bus fahren kann, ohne von diesen Männern angemacht zu werden!

dass eine Frau in diesem Land wieder gleichberechtigt und selbständig all die Dinge unternehmen kann, die sie noch ein Jahr zuvor unbehelligt tun konnte.

dass eine Frau kein minderwertiges Geschöpf ist, dessen man sich bedienen kann.

dass eine Frau wieder sorglos in Bussen und Bahnen einsteigen kann, ohne von testosterongesteuerten ins Land geschwemmten jungen Männern angemacht zu werden.

dass eine Frau, als das anerkannt wird, was sie in unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung ist: eine selbstbestimmte, selbstverantwortliche, mit Bildung ausgestattete, freie Frau mit eigener Meinung, eigenem Willen, eigener Wertschätzung.

Ich lehne es kathegorisch ab, dass in diesem freien Deutschland Frauen dazu bewogen werden, von wem auch immer, eine Verschleierung zu tragen. In einem Land, wo es ein Vermummungsverbot gibt, ist somit die Straftat der Vermummung aus welchem Grund auch immer, gegeben und muss geahndet werden.

Man spricht davon, dass die Integration vorangetrieben werden müsse, die Menschen über unser Werte und Lebensformen aufgeklärt werden müssten. Doch wie will man dies erreichen, wenn die jungen Männer die Sprachkuse schwänzen, die Frauen, ihre Söhne immer noch patriachalisch erziehen, Gewalttätigkeit in den meisten Familien zur Tagesordnung gehört. Welcher dieser Männer wäre bereit, seine anerzogene Vormachtstellung aufzugeben? Dies ist ein Kampf gegen Windmühlen, wo die Deutschen den Don Quichote spielt.

Wir müssen uns endlich wieder daran erinnern, dass es hier um unsere abendländischen Werte geht, die es zu vertreten geht. Gäste, denen wir ein Gastrecht einräumen, haben dieses keinesfalls zu missbrauchen oder zu untergraben. Menschen, die sich nicht mit unserem Wertesystem und unserem Frauenbild identifizieren können, haben in unserem Land, wie auch im übrigen Europa keinen Platz.

Müssen wir uns daran erinnern, dass Karl Martell im Jahre 773 bei Tours und Poitiers die muslimischen Mauren mit einer Koalition aus verschiedenen europäischen Heeren die Mauren vertrieb? Oder müssen wir uns an die Jahre 1529 und 1683 erinnern, wo die osmanische Armee unter Sultan Süleyman vor Wien stand? In der Schlacht am Kahlenberg vertrieb eine europäische Koalition die Osmanen aus dem Kern Europas. Und auch Griechenland erlangte schließlich seine Freiheit von der niederdrückenden osmanischen Herrschaft.

Heute stehen wir im Jahr 2016 und müssen uns über einen wesentlichen Punkt Klarheit verschaffen. Mit den syrischen Menschen, denen wir aus humanitären Gründen Asyl gewähren, erschlichen sich Menschen aus allerhand verschiedener muslimisch orientierter Länder Zutritt nach Europa. Doch diese Menschen flohen nicht vor Krieg, Terror und Verfolgung!

Es gilt: Allen, die ihre  patriarchisch-orientierte Lebensweise nicht ablegen wollen oder können, und dadurch vor allem dem europäischen Frauenbild und den abenländischen Werten keine Wertschätzung, sowie  Akzeptanz und Toleranz entngegen bringen, müssen unbedingt und kurzfristig zur Ausweisung gebrachtwerden.

Doch durch unsere Willkommenskultur, erhielten diese Menschen einen Vorschuß an Toleranz und Akzeptanz. So war es an ihnen, diesen Vorschuß auch der deutschen Lebensweise und Kultur mit seinen abendländischen Werten Toleranz und Akzeptanz nach ihrer Ankunft entgegen zu bringen.

Allerdings haben die vorwiegend jungen, alleinreisenden Männern, die Deutschland mit ihrem unglaublichen Verhalten die Gastfreundschaft auf den Kopf gestellt haben, den Vorschuß an Willkommen, Toleranz, Akzeptanz vollkommen verspielt!

Um zweifelhaften Organisationen wie Pegida und Co., anderen rechten und rassistischen Gruppierungen nicht weiter Zulauf zu verschaffen, ist nun vor allem die Politik gefordert, der Bevölkerung durch konsequentes Handeln tatsächliche Flüchtlinge von kriminellen Eindringlingen zu separieren. Denn ein vor Krieg geflohener Flüchtling ist dankbar für das ihnen gewährte Asyl. Die Trittbrett-Flüchtlinge bewegen jedoch niedrige Gründe, die unsere Bevölkerung nicht akzeptieren noch tolerieren wollen!

 

 

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